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Transaktionsanalyse (TA)
Einander doch noch zu verstehen, ist möglich.

Die Transaktionsanalyse oder TA (sprich „Te-Aa“) ist ein Kommunikationsmodell, das Ende der 1950er in den USA von dem Arzt und Psychiater Eric Berne (1910-1970) entwickelt wurde. Ihre Verfahren sind weit verbreitet und Teil der westlich geprägten Beratungskultur. Sie gilt manchen als das praktikabelste Erklärungsmodell menschlicher Kommunikation überhaupt.

Manche der TA-Fachbegriffe, etwa  „Streicheleinheiten“ oder „inneres Kind“, haben Zugang zum allgemeinen Sprachschatz gefunden. Die TA bedient sich anschaulicher Kommunikationsmodelle, die helfen, die menschliche Persönlichkeit und die Eigentümlichkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation besser zu verstehen.

Diese  Modelle können als Werkzeug für die Veränderung hinderlicher Einstellungen und unproduktiver Muster der Kommunikation verwendet werden. Anwendungsfelder dafür sind Pädagogik und Erwachsenenbildung, Organisationsentwicklung, Beratung, Coaching und Supervision sowie Psychotherapie.

Die TA ist im Gedankengut der humanistischen Psychologie verankert. Sie geht von einem Menschenbild aus, das die Entwicklungsmöglichkeiten und Ressourcen des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ein besonderer Vorzug der TA ist, dass sie sich einer anschaulichen Sprache bedient und psychologische Prozesse mit alltagsnahen Begriffen beschreibt.

Seminare im Blickpunkt

2301 | Vom Holzklotz zur Beziehungskiste
Ein Seminar für Paare

Henning Ernst und Martin Nevermann

Termin: 10. Feb. 2012 bis 12. Feb. 2012

Dieses Paarwochenende bietet humorvolle Übungen für ein besseres Klima in der Partnerschaft. Der Weg, aus einem Holzklotz eine Beziehungskiste zu zimmern, ist ein Pilgerweg. Eine Vision für diesen Weg ist notwendig. Die Teilnehmenden werden ihre Vision entwickeln oder ggf. verfeinern und damit beginnen, sie umzusetzen. Dies ist mit Arbeit verbunden, aber die Arbeit wird Früchte tragen.

2807 | Führung und Stellvertretung

Alfred Preuß

Termin: 13. Feb. 2012 bis 14. Feb. 2012

Führung und Stellvertretung bieten viele Möglichkeiten der Ausgestaltung: vom „primus inter pares“ über eine Abwesenheitsvertretung bis hin zur Variante, bei der die Stellvertretung jene Aufgaben übertragen bekommt, die der Chef, die Chefin nicht selbst wahrnehmen möchte. Generell gibt es keine richtige oder falsche Arbeitsteilung, sondern nur die für Ihre individuelle Situation bestmögliche Art der Zusammenarbeit. Diese zu finden, ist Gegenstand des Seminars.

 
Osterberg-Institut der Karl Kübel Stiftung | Am Hang | 24306 Niederkleveez (Holsteinische Schweiz) | Tel.: 04523 9929-0
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