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7670Das fokussierte Selbst
Das Wesentliche erfassen und zielorientiert arbeiten

Eine Therapie ohne Fokus und Orientierung ist unbefriedigend. Daher ist eine aktivsteuernde Komponente äußerst hilfreich, um das Wesentliche zu erfassen und bei den relevanten Konflikten bleiben zu können. Der Ansatz des „Fokussierten Selbst" schult Patient/inn/en darin, ihre Mentalisierungs- und Introspektionsfähigkeit zu verbessern, indem sie ihr inneres Erleben und ihre Ziele nicht nur in Worte fassen, sondern zusätzlich in einem Kreis verbildlichen. Sie lernen, Gefühle differenziert wahrzunehmen, Ist- und Soll-Zustand zu erfassen und ihre Probleme auf der Zeitachse von Vergangenheit / Gegenwart und Zukunft einzuordnen.

So entsteht eine Landkarte, mit der sich der/die Klient/in und der/die Therapeut/in im Verlauf der Therapie auch in schwierigen Phasen orientieren können. Beide sehen, worum es geht und können dadurch die zentralen Themen besser im Blick behalten. Konstruktive Veränderungsschritte werden unterstützt. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Patient/inn/en diese Orientierung sehr zu schätzen wissen. „Das ist wie ein Kompass, der mich daran erinnert, wo ich stehe und wo es langgehen könnte", so ein Patient.

Dieser tiefenpsychologisch fundierte und schöpferische Ansatz ist leicht zu erlernen. Allerdings sind in der Durchführung Sorgfalt, Achtsamkeit und Genauigkeit erforderlich. In diesem Seminar wird es darum gehen, Sicherheit in der Anwendung zu bekommen. Es wird erläutert, wie man die fokussierten Bilder therapeutisch gezielt nutzen kann und wie man stimmige Fragestellungen auswählt. Die Teilnehmenden lernen, psychodynamische Aspekte zu berücksichtigen und den Prozess in den sieben Phasen dieses Ansatzes sinnvoll zu steuern.

Praktische Übungen tragen dazu bei, die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zu erproben. Anhand ausgewählter Fallbeispiele wird deutlich, wie Therapeut/inn/en zum Wohle ihrer Klient/inn/en mit dem „Fokussierten Selbst“ arbeiten können und ganz nebenbei ihren Arbeitsalltag beleben.

Diese leicht zu lernende und praktische Methode fördert den therapeutischen Prozess durch ein strukturiertes Vorgehen, schult die Mentalisierungs- und Symbolisierungsfähigkeiten der Patient/inn/en, ist anwendungsbezogen und ressourcenstärkend.

Zielgruppe
Psychotherapeuten, alle Berufsgruppen, die therapeutisch mit Menschen arbeiten, ambulant oder in Kliniken etc., auch Kunst- und Gestaltungstherapeuten

 

Freitag 15 - Samstag 16 Uhr


Hinweis:

Jede/r Teilnehmende erhält das Fachbuch von Thomas Prünte „Das fokussierte Selbst“ (Klett-Cotta 2015).

Seminartermine

Das fokussierte Selbst
Fr, 05.05.2017 bis Sa, 06.05.2017
Osterberg-Institut
Seminarkosten
225,00 EUR
zzgl. Pensionskosten

Pensionskosten

im Doppelzimmer
66,60 EUR
im Einzelzimmer
83,60 EUR
ohne Übernachtung und ohne Frühstück
29,10 EUR
ohne Übernachtung, aber mit Frühstück
38,60 EUR

Seminarleitung

Prünte
Thomas Prünte
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