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Förder-Tipps

Es gibt etliche Möglichkeiten, öffentliche Förderung für die eigene Weiterbildung zu beantragen und zu erhalten. Dies gilt auch für Seminare des Osterberg-Instituts. Eine umfassende Übersicht über Fördermaßnahmen finden Sie bei http://www.foerderdatenbank.de/.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung besonders häufig genutzter Förderungsoptionen. Bitte beachten Sie, dass in den verschiedenen Bundesländern teilweise unterschiedliche Bedingungen gelten.

Fördermöglichkeiten sind z. B.:

  1. Bildungsprämie: Prämiengutschein (1), Spargutschein (2)
  2. Weiterbildungsbonus - Förderung beruflicher Weiterbildung von Beschäftigten
  3. WeGebAU für Arbeitnehmer ab 45 und Geringqualifizierte
  4. Bildungsgutschein gegen Arbeitslosigkeit
  5. Begabtenförderung Berufliche Bildung für Fachkräfte unter 27
  6. Steuerliche Begünstigung
  7. Bildungsurlaub

1. Bildungsprämie

Dieses Förderinstrument besteht aus zwei Teilen: Prämiengutschein und/oder Spargutschein. Die Gutscheine werden im Anschluss an eine persönliche Beratung bei einer anerkannten Beratungsstelle (Beratungsstellen in Schleswig-Holstein: https://weiterbilden-sh.de/beratung/standorte-kontakte/) ausgestellt.

Prämiengutschein: Die Bunderegierung hat mit dem Prämiengutschein einen Anreiz geschaffen, berufliche Weiterbildung attraktiver zu machen. Den Prämiengutschein können Arbeitnehmer und Selbstständige über 25 Jahren erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 20.000 EUR (oder 40.000 EUR bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. Auch Berufsrückkehrer/innen oder Mütter und Väter in Elternzeit können einen Prämiengutschein bekommen. Seit Beginn der 3. Förderphase (Juli 2014) werden ausschließlich Maßnahmen gefördert, deren Veranstaltungsgebühren max. 1.000 Euro (inkl. Mwst.) betragen.

Der Prämiengutschein ist für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten gültig (bitte beachten Sie: die dritte Förderphase endet am 31. Dezember  2017). Man kann alle zwei Kalenderjahre einen Prämiengutschein beantragen. Persönliche Beratung in einer Beratungsstelle. Wichtig: vor der Beratung nicht für die Weiterbildung anmelden!

Spargutschein: Das Programm können Arbeitnehmer nutzen, die über den Betrieb vermögenswirksame Leistungen ansparen und das Geld für Weiterbildung verwenden wollen. Auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer und Selbstständige, die in der Vergangenheit ein solches Guthaben angesammelt haben, können den Spargutschein nutzen. Von der Beraterin/dem Berater erhalten Sie einen Spargutschein.

Mit Ihrem Finanzdienstleister (Bausparkasse, Bank oder Versicherung) besprechen Sie die finanziellen Details. Persönliche Beratung in einer Beratungsstelle (Adressen von Beratungsstellen sind auf www.bildungspraemie.info und telefonisch unter 0800/2623000 erhältlich).

Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

2. Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein - Förderung beruflicher Weiterbildung von  Beschäftigten

Was wird gefördert? Gefördert werden die Seminarkosten der beruflichen Weiterbildung. Das Seminar muss mindestens zwei Tage (16 Stunden) und soll nicht mehr als 400 Zeitstunden umfassen. Der Antrag muss vor Beginn der Weiterbildung gestellt und bewilligt sein.

Wer wird gefördert? Den Weiterbildungsbonus können Auszubildende und Arbeitnehmer – inklusive Erwerbstätige mit geringem Lohn oder Gehalt, die vom Jobcenter zusätzlich Arbeitslosengeld II erhalten beantragen. Weiterbildungen für Auszubildende werden gefördert, wenn es sich um Inhalte handelt, die nicht im Rahmen der Ausbildung vermittelt werden. Der beschäftigende Betrieb muss einen Sitz oder eine Betriebsstätte in Schleswig-Holstein haben. 

Wie hoch ist die Förderung? Gezahlt wird ein Zuschuss von bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Seminarkosten, maximal jedoch € 2000. Die übrigen 50 % sind vom Arbeitgeber zu zahlen. Weitere Bedingung: Die förderfähigen Seminarkosten, zu denen auch Gebühren für Prüfungen und Lehrmaterial zählen, müssen mindestens € 160 betragen. Kosten für Reisen zum Seminarort und für die Unterbringung sind nicht förderfähig.

Anträge sind vor Beginn der Weiterbildung bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein zu stellen. Antragsformulare sind hier abrufbar oder können telefonisch unter 0431 99052222 angefordert werden (E-Mail: foerderprogramme@ib-sh.de). Weitere Informationen: www.weiterbildungsbonus.schleswig-holstein.de oder auch unter: https://weiterbilden-sh.de/beratung/standorte-kontakte/

In anderen Bundesländern gelten abweichend Regelungen; wir informieren Sie gern.

2.1 Hamburger Weiterbildungsbonus

Mit dem Weiterbildungsbonus werden Weiterbildungskosten von sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer/innen und Selbstständigen in der Regel mit 50% gefördert, in Einzelfällen ist eine Förderung von 100% möglich (max. 1.500 € / Person).
Nähere Informationen: www.weiterbildungsbonus.net
Hotline: 040 / 28 40 78 3-0
Das Projekt Hamburger Weiterbildungsbonus wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.

3. WeGebAU für Arbeitnehmer ab 45 und Geringqualifizierte

Das Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen WeGebAU“ ist auf Beschäftigte ausgerichtet, die gering qualifiziert oder älter als 45 Jahre sind.

Zuschüsse:

  • Arbeitsentgeltzuschuss bei Weiterbildung für Ungelernte (für Arbeitgeber)
  • Übernahme von Weiterbildungskosten für Ältere oder für Ungelernte (für Arbeitnehmer)

Im Rahmen des Konjunkturpakets II können sich auch qualifizierte Mitarbeiter insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (auch mit mehr als 250 Mitarbeitern) unabhängig vom Alter unter Berücksichtigung einer Förderung weiterbilden. Der Erwerb des Berufsabschlusses muss hier mindestens vier Jahre zurückliegen. Der Arbeitnehmer darf in den letzten vier Jahren nicht an einer Weiterbildung teilgenommen haben, für die er öffentliche Gelder erhalten hat.

Weitere Informationen sind beim zuständigen Arbeitgeberservice erhältlich, Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, Hotline: 0800  4 5555 20 (der Anruf ist für Sie kostenfrei). z.B.: In Ostholstein: Arbeitgeberservice Ostholstein, Geschäftsstelle Eutin, Bürgermeister-Steenbock-Str. 9, 23701 Eutin,  E-Mail: Eutin.Arbeitgeber-Ostholstein@arbeitsagentur.de

Interessierte Arbeitnehmer/innen wenden sich an ihre Arbeitsagentur vor Ort, z.B.: Jobcenter Ostholstein, Janusstr. 5, 23701 Eutin, Telefon 04521 / 79655, E-Mail: Jobcenter-Ostholstein@jobcenter-ge.de Hotline für Arbeitnehmer/innen: Telefon 0800 4 5555 00. Der Anruf ist für gebührenfrei.

4. Bildungsgutschein gegen Arbeitslosigkeit

Wird von der Agentur für Arbeit für berufliche Weiterbildung an Erwerbslose oder von Erwerbslosigkeit Bedrohte ausgegeben oder an Teilzeitbeschäftigte, die durch die Fortbildung eine Vollzeitbeschäftigung erlangen können. Auch Personen ohne Berufsabschluss können einen Bildungsgutschein erhalten. Die Agentur für Arbeit entscheidet im Einzelfall, ob die von Ihnen gewählte Veranstaltung des Osterberg-Instituts für die Förderung in Frage kommt. Wird die Förderung bewilligt, vermerkt die/der Mitarbeiter/in der Arbeitsagentur auf dem Gutschein das Bildungsziel, die Gültigkeitsdauer (!) des Gutscheins und die Region des Kurses.Weitere Informationen: http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/MB6-Foerd-der-berufl-Weiterbildung-f-AN.pdf

5. Begabtenförderung Berufliche Bildung für Fachkräfte unter 27

Für junge Fachkräfte unter 27 Jahre mit abgeschlossener Berufsausbildung und besonderer Begabung. Bis zu € 5100 in drei Jahren für berufsbegleitende, fachbezogene und fachübergreifende Qualifizierungen oder auch ein berufsbegleitendes Aufbaustudium. Weitere Informationen: www.begabtenfoerderung.de

6. Steuerliche Begünstigung

Laut „Finanztest“ (Aktualisierte Auflage 2015),  Zeitschrift aus dem Hause Stiftung Warentest, muss das Finanzamt Kurse zu Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikationsfähigkeit anerkennen. Seminare, die die sozialen Kompetenzen von Arbeitnehmern für den Job erweitern, können steuerlich geltend gemacht werden. Dies habe der Bundesfinanzhof entschieden. Dass solche Fortbildungen auch privat von Vorteil seien, sei „unerheblich", sofern der private Nutzen nur als Nebeneffekt wirksam werde. Das Magazin gab seinen Lesern den Rat, dem Finanzamt gegenüber zu belegen, dass die erlangten Kenntnisse mit dem Arbeitsfeld in Beziehung stünden. Dies könne man z. B. mit dem betreffenden Kursprogramm deutlich machen. Neben der Teilnahmegebühr erkennt das Finanzamt unter anderem Reise- und Übernachtungskosten an. Es berücksichtigt auch Ausgaben für Fachliteratur, Internetnutzung sowie Kopien. Fragen rund ums Thema Steuererklärung beantwortet das Finanztest Spezial „Steuern 2015“ (erhältlich unter: www.test.de/shop ).

7. Bildungsurlaub

Unter Bildungsurlaub oder Bildungsfreistellung versteht man den gesetzlichen Anspruch auf freie Tage für berufliche oder auch politische Weiterbildungen. Arbeitgeber müssen Beschäftigte freistellen, damit diese an Kursen teilnehmen können. Lohn oder Gehalt fließen in dieser Zeit weiter, die Kosten für den Kurs trägt der Mitarbeiter jedoch selbst. Arbeitnehmer beantragen den Bildungsurlaub bis spätestens sechs Wochen vor Kursbeginn bei ihrem Arbeitgeber. Dem Antrag ist die Anerkennung des Kurses als Bildungsurlaub beizulegen. Diese stellt der Kursanbieter. Der Arbeitgeber kann den Bildungsurlaub nur aus wichtigen betrieblichen Gründen ablehnen. Bislang haben Arbeitnehmer in 13 Bundesländern ein Recht auf Bildungsurlaub. Thüringen bringt gerade ein Gesetz auf den Weg. In Bayern und Sachsen gibt es keinen Bildungsurlaub. Eine Übersicht über die Gesetze der Bundesländer finden Sie auf www.iwwb.de. Meist stehen Mitarbeiter/innen fünf Tage pro Jahr zu. Oft lässt sich der Anspruch eines Jahres mit ins folgende nehmen.   

 

 

 

 

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